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Vorgehängte hinterlüftete Fassaden in Österreich 2020

 

Unerwarteter Marktrückgang bei VHF

Der Markt für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) entwickelte sich in Österreich im Jahr 2019 rückläufig. Am härtesten traf es Faserzement, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu vorgehängten hinterlüfteten Fassaden des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[ÖSTERREICH | 30. März 2020] Vor dem Hintergrund einer robust wachsenden Neubauproduktion, insbesondere im Objektbau, kommt die Nachricht unerwartet: Laut aktuellem BRANCHENRADAR Vorgehängte hinterlüftete Fassaden in Österreich sinken im Jahr 2019 die Herstellerumsätze mit Bekleidungsmaterial für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) um 1,3 Prozent geg. VJ auf 50,6 Millionen Euro.

Der Abschwung erfolgte jedoch nicht auf breiter Front, sondern war im Wesentlichen in zwei Produktgruppen zu verorten. Zum einen bei Metallbekleidungen, mit einem allerdings nur moderaten Umsatzrückgang um 0,9 Prozent gegenüber Vorjahr. Zum anderen im Segment Faserzement, wo die Kontraktion allerdings um ein Vielfaches stärker war. Im Vergleich zu 2018 schrumpften die Erlöse hier um nahezu elf Prozent auf rund 8,4 Millionen Euro. Zuwächse gab es indessen abermals bei HPL mit plus 2,4 Prozent gegenüber Vorjahr und insbesondere bei Stein- und Keramikfassaden (+8,9% geg. VJ).

Auch der weitere Ausblick ist wenig erfreulich. Denn wie BRANCHENRADAR.com prognostiziert, dürfte der Markt auch laufenden Jahr voraussichtlich um rund 1,5 Prozent schrumpfen und sich erst im kommenden Jahr wieder am Niveau von 2019 konsolidieren.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Vorgehängte hinterlüftete Fassaden in Österreich 2020