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Fenster in in der Schweiz 2020

 

Trendwende am Schweizer Fenstermarkt

Der Schweizer Fenstermarkt drehte im Jahr 2019 ins Minus. Auch der Ausblick ist wenig hoffnungsvoll, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Fenstern des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[SCHWEIZ | 27. Februar 2020] Der erhoffte Aufschwung am Fenstermarkt wurde im vergangenen Jahr abrupt gestoppt. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Fenster in der Schweiz sank im Jahr 2019 der Herstellerumsatz mit Fenstern und Hebeschiebetüren um drei Prozent gegenüber Vorjahr auf 721 Millionen Euro (CHF 802 Mio.). Für den Umsatzrückgang verantwortlich war jedoch nicht alleine die schrumpfende Nachfrage, auch die Preise gaben wieder leicht nach. Die Kontraktion betraf sowohl den Neubau als auch die Renovierung. Das Neubaugeschäft reduzierte sich um 3,3 Prozent gegenüber Vorjahr, der Renovierungsmarkt lag um 2,7 Prozent unter Vorjahr. Dabei war insbesondere die schwache Entwicklung im Objekt ausschlaggebend, das mit einem Marktanteil von rund 82 Prozent der dominierende Absatzkanal ist.

Durch den schrumpfenden Markt vertieften sich im Jahr 2019 auch die Erosionsspuren am Markt für Holzfenster. Der Umsatz reduzierte sich um -6,8% gegenüber Vorjahr. Signifikante Rückgänge gab es darüber hinaus aber auch bei Aluminiumfenstern (-4,5% geg. VJ) und Kunststofffenstern (-3,6% geg. VJ). Lediglich bei Holzfenstern mit Aluvorsatzschale (Holz/Alu) konnten die Erlöse auf Vorjahresniveau gehalten werden.

Auch der kurzfristige Ausblick gibt wenig Grund zur Hoffnung, zumal weder vom Neubau noch aus dem Gebäudebestand signifikante Wachstumsimpulse zu erwarten sind. Für das laufende Jahr erwartet BRANCHENRADAR.com daher einen nochmaligen Rückgang der Erlöse um rund 2,5 Prozent gegenüber Vorjahr. Auf diesem Niveau sollte sich der Markt dann im kommenden Jahr konsolidieren.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Fenster in in der Schweiz 2020