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Küchenmöbel in Deutschland 2019

 

Starke Nachfrage nach Küchenmöbeln

Im Jahr 2019 ist in Deutschland die Nachfrage nach Küchenmöbeln so hoch wie schon lange nicht. Die Preise stehen allerdings weiterhin unter Druck, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Küchenmöbeln in Deutschland von BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[DEUTSCHLAND | 29. November 2019] Der Markt für Küchenmöbel wächst im laufenden Jahr überraschend rasch. Bei leicht sinkenden Durchschnittspreisen erhöhen sich die Herstellererlöse (ohne Elektrogeräte) voraussichtlich um 3,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf 2,73 Milliarden Euro. Für das Marktwachstum verantwortlich ist sowohl die steigende Anzahl an Wohnungserstbezügen als auch eine verstärkte Nachfrage aus dem Wohnungsbestand (Küchentausch).

„Die Anzahl der verkauften Küchen steigt im Jahr 2019 noch um einen Tick rascher“, stellt Studienautor Dominique Otto fest. „Wir gehen von einem Anstieg von plus 4,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf 1,35 Millionen Küchen aus, da sich die Anzahl an Schränken pro Küche leicht auf durchschnittlich 9,4 Stück reduziert“, so Otto weiter. Der Rückgang hängt ursächlich mit dem speziell in neuerrichteten Geschoßwohnungen beschränkten Platzangebot zusammen. Von der Ausweitung der Nachfrage profitieren alle Dekormaterialien, mit Ausnahme von Folien. Den stärksten Zuwachs verzeichnen nach wie vor Lack und Kunststoff.

Auch in den beiden kommenden Jahren kann die deutsche Küchenmöbelindustrie am Heimmarkt mit einem signifikanten Wachstum der Nachfrage rechnen. Für 2020 wird ein Erlösplus von knapp drei Prozent gegenüber Vorjahr prognostiziert. Wenig Spielraum sieht BRANCHENRADAR.com Marktanalyse indessen bei den Preisen. Als Folge des engagiert geführten Wettbewerbs reicht es bestenfalls für eine Seitwärtsbewegung.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Küchenmöbel in Deutschland 2019