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Schank- und Zapfanlagen in Österreich 2018

 

Schank- und Zapfanlagen: Trend zu Kauf-Anlagen ungebrochen

Der Umsatz mit neuen Schank- und Zapfanlagen stagnierte in Österreich im Jahr 2017 bei 17,2 Millionen Euro. Leasingmodelle kommen aber unter Druck, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Schank- und Zapfanlagen in Österreich von BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[ÖSTERREICH | 13. Juli 2018] Im vergangenen Jahr wurden in Österreich insgesamt 1.333 neue Schank- und Zapfanlagen zum Verkaufswert von 17,2 Millionen Euro installiert. Damit stagnierte der Markt zum wiederholten Male auf vergleichsweise hohem Niveau. Nichtsdestotrotz sind Veränderungen unverkennbar. Denn zum Leidwesen von Brauereien und Getränkedistributoren setzte sich der Trend zu Kauf-Anlagen ungebrochen fort. Schließlich sinken durch gekaufte Anlagen die Wechselbarrieren in der Gastronomie in Bezug auf den Getränkeeinkauf. Während im Vergleich zu 2016 die Verkäufe aus Leasinggeschäften um sechs Prozent nachgaben, stieg der Umsatz mit Kauf-Anlagen um nahezu zehn Prozent. Im Jahr 2017 wurden damit bereits 40 Prozent der Erlöse mit gekauften Schank- und Zapfanlagen lukriert.

Zudem entschieden sich im vergangenen Jahr bei Kauf-Anlagen mehr Gastronomen für ein Postmix-System. Die Nachfrage stieg um fast fünfzehn Prozent gegenüber Vorjahr, bei Premix-Anlagen hingegen nur um knapp zwei Prozent. Auch preislich entwickelten sich die Märkte im Jahr 2017 gegenläufig. Während der Durchschnittspreis bei gekauften Anlagen um drei Prozent gegenüber Vorjahr wuchs, ging es im Leasingsegment um fast vier Prozent nach unten.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Schank- und Zapfanlagen in Österreich 2018