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Schachtbauwerke in Österreich 2021

 

Schachtbauwerke leicht im Minus

Trotz weiterhin robust wachsender Preise drehte in Österreich der Markt für Schachtbauwerke im Jahr 2020 leicht ins Minus, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Schachtbauwerken des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[ÖSTERREICH | 26. April 2021] Der seit 2017 anhaltende Aufschwung am Markt für Schachtbauwerke, also für Schachtringe, Betonrohre und Schachtunterbauten, fand im vergangenen Jahr sein vorläufiges Ende. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Schachtbauwerke in Österreich sanken im Jahr 2020 die Herstellererlöse leicht um 1,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 36,7 Millionen Euro, obgleich die Preise weiterhin robust anzogen. Im Durchschnitt lag die Teuerung bei mehr als vier Prozent.

Die Trendwende war allerdings nur bedingt auf die wirtschaftlichen Verwerfungen als Folge der ordnungspolitischen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus zurückzuführen, sondern infolge sinkender Bautätigkeit bereits zum Jahresende 2019 absehbar. Einen Rückgang gab es sowohl in der Kanal- wie auch in der Entwässerungstechnik und in nahezu allen Bundesländern.

Auch im mittelfristigen Ausblick ist von Dynamik wenig zu sehen. Die Nachfrage entwickelt sich zumindest bis 2022 rückläufig. Lediglich der anhaltende Preisauftrieb sichert den Anbietern stabile bis leicht wachsende Erlöse.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Schachtbauwerke in Österreich 2021