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Wandspachtelmassen in Österreich 2019

 

Preisschlacht bei Wandspachtelmassen auf Kunststoffbasis

Die Nachfrage nach Wandspachtelmassen entwickelte sich in Österreich im Jahr 2019 wieder erfreulich. Der Preiswettbewerb bei pastösen Produkten drückte jedoch auf die Erlöse, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Wandspachtelmassen in Österreich von BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[ÖSTERREICH | 16. Dezember 2019] Angeschoben vom Neubau und hier insbesondere vom Geschoßwohnbau, wuchs die Nachfrage nach Wandspachtelmassen im Jahr 2019 signifikant um knapp drei Prozent gegenüber Vorjahr. Der Anstieg war allerdings zur Gänze auf die dynamische Entwicklung bei pastösen Produkten zurückzuführen. Im Vergleich zu 2018 erhöhte sich der Absatz um nahezu vierzehn Prozent. Nicht ganz unerwartet war dieses Absatzplus nicht zuletzt eine Folge substanziell sinkender Preise. Im Jahr 2019 versuchten vor allem Knauf und Synthesa, Rigips die Preiseinstiegslage bei Wandspachtelmassen auf Kunststoff-Basis streitig zu machen. Infolge schrumpfte der Durchschnittspreis auf Marktebene um knapp sieben Prozent gegenüber Vorjahr. Das wiederum führte am Gesamtmarkt zu einer Preiskontraktion von etwa minus 1,5 Prozent gegenüber Vorjahr, da gleichzeitig die Segmente Gipsbasis bzw. Zementbasis sowohl absatz-, als auch erlösseitig am Niveau des Vorjahres stagnierten. Alles in allem stiegen dadurch die Herstellererlöse nur halb so rasch wie die Nachfrage – um 1,3 Prozent gegenüber Vorjahr – auf 31,6 Millionen Euro.

Auch der Ausblick für die kommenden Jahre ist durchwachsen. Zum einen schwächt sich die Baukonjunktur etwas ab, zum anderen ist kein Ende des preisgetriebenen Wettbewerbs auszumachen. Für 2020 erwartet BRANCHENRADAR.com Marktanalyse daher nur ein moderates Umsatzplus von etwa einem Prozent gegenüber Vorjahr und eine Seitwärtsbewegung im Folgejahr.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Wandspachtelmassen in Österreich 2019