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Betonsteinpflaster in Österreich 2020

 

Graue Ware frisst Erlöse weg

Die Nachfrage nach Betonsteinpflaster wuchs in Österreich im Jahr 2019 kräftig, die Erlöse allerdings nur moderat. Grund dafür war der rasch steigende Anteil von Grauer Ware für öffentliche Flächen, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Betonsteinpflastern des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[ÖSTERREICH | 4. Mai 2020] Der Markt für Betonsteinpflaster entwickelte sich im vergangenen Jahr absatzseitig dynamisch. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Betonsteinpflaster in Österreich erhöhte sich der Absatz um 3,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 4,33 Millionen Quadratmeter. Die Erlöse stiegen indessen nur halb so rasch, im Vergleich zu 2018 um 1,5 Prozent auf 58,1 Millionen Euro.

Dass die Preise im Durchschnitt um zwei Prozent nachgaben, lag aber nicht am hohen Preisdruck am Markt, sondern primär am rasch steigenden Anteil von Grauer Ware, also Betonsteinpflaster der Preiseinstiegslage, wie es gewöhnlich für öffentliche Flächen verwendet wird. Denn während der Bedarf bei Eigenheimen nur um 1,4 Prozent zulegte, wuchs die Nachfrage vonseiten kommunaler Bauherren um beinahe acht Prozent gegenüber Vorjahr.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Betonsteinpflaster in Österreich 2020