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Farben und Lacke in der Schweiz 2022

 

Deutlicher Preisschub bei Farben und Lacken

In der Schweiz kam es im Jahr 2021 am Markt für Farben und Lacke zu einem Preisschub wie schon lange nicht mehr. Die Nachfrage gab geringfügig nach, zeigen aktuelle Daten von Marktstudien zu Farben und Lacken in der Schweiz des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[SCHWEIZ | 20. Dezember 2021] Im vergangenen Jahr wurde in der Schweiz etwas weniger gepinselt und gestrichen als im Jahr davor. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Farben und Lacke in der Schweiz sank die Nachfrage nach Bautenlacken, Holzschutzmitteln und Lasuren sowie Wandfarben alles in allem moderat um etwa anderthalb Prozent gegenüber Vorjahr. Nichtdestotrotz erhöhten sich die Herstellererlöse um ein Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 303,2 Millionen Schweizer Franken, zogen doch die Preise für Schweizer Verhältnisse ungewöhnlich rasch an. Im Durchschnitt lag der Preisauftrieb bei 2,5 Prozent gegenüber Vorjahr, bei Bautenlacken waren es plus 3,4 Prozent, bei Holzschutzmitteln und Lasuren sogar plus fünf Prozent gegenüber Vorjahr. Preistreiber war im Wesentlichen die Teuerung bei den Rohstoffpreisen. Ansonsten setzte sich der Trend zu umweltfreundlichen Produkten fort. Sowohl nicht-biozide Lasuren als auch wässrige Lacksysteme gewannen an Bedeutung.

Steigende Preise werden den Schweizer Markt voraussichtlich auch im laufenden und kommenden Jahr prägen. Bei weitgehend konstanter Nachfrage rechnen die Marktexperten von BRANCHENRADAR.com Marktanalyse daher weiterhin am Gesamtmarkt mit einem Erlöswachstum zwischen zwei und drei Prozent pro Jahr.

 

Quellen:
BRANCHENRADAR Wandfarben in der Schweiz 2022
BRANCHENRADAR Holzschutzmittel und Lasuren in der Schweiz 2022
BRANCHENRADAR Bautenlacke in der Schweiz 2022