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Fenster in Deutschland 2020

 

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Der deutsche Fenstermarkt hatte im Jahr 2019 viel Wind in den Segeln. Die Wachstumsbeiträge kamen primär aus dem Objektgeschäft, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Fenstern des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[DEUTSCHLAND | 3. März 2020] Der Markt für Fenster und Hebeschiebetüren überraschte im vergangenen Jahr mit einer beeindruckenden Performance. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Fenster in Deutschland erhöhten sich im Jahr 2019 die Herstellererlöse um fünf Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 4,45 Milliarden Euro.

Angeschoben wurde der Markt von Neubau und Renovierung gleichermaßen, wenngleich der Neubau rund achtzig Prozent der Wachstumsbeiträge lieferte. Insgesamt stieg das Neubaugeschäft erlösseitig um 8,3 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Zuwächse waren allerdings ausschließlich im Objekt verortet, der Löwenanteil davon stammte vom Geschoßwohnbau. Der Sanierungsmarkt wuchs um 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr. Mehr als siebzig Prozent vom Umsatzplus entfielen auf den kleinvolumigen Wohnbau, also Ein- und Zweifamilienhäuser.

Zuwächse gab es bei allen Rahmenmaterialien, ausgenommen bei Holzfenstern. Hier sanken die Herstellererlöse um 2,5 Prozent gegenüber Vorjahr. Mit Kunststofffenstern wurde im abgelaufenen Jahr hingegen um 5,2 Prozent, mit Holz/Alufenstern um 5,6 Prozent und mit Aluminiumfenstern sogar um 6,3 Prozent mehr erlöst als im Jahr davor.

Auch im laufenden und kommenden Jahr erwartet BRANCHENRADAR.com einen wachsenden Markt. Infolge nachlassender Wachstumsimpulse aus dem Neubau wird sich der Anstieg jedoch wieder verflachen. Die Experten rechnen mit Zuwächsen von durchschnittlich rund zwei Prozent pro Jahr.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Fenster in Deutschland 2020