Küchenarbeitsplatten in Österreich 2026
Deutliches Plus bei Küchenarbeitsplatten aus Keramik
Der österreichische Markt für Küchenarbeitsplatten wuchs im Jahr 2025 wieder moderat. Ein deutliches Plus gab es beim Werkstoff Keramik, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.
[ÖSTERREICH | 20. Mai 2026] Der Küchenmöbelmarkt bekam im Vorjahr wieder Boden unter die Füße. Als Komplementärprodukt wuchs auch die Nachfrage nach Küchenarbeitsplatten moderat. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Küchenarbeitsplatten in Österreich stiegen die Herstellererlöse um 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr auf 81,2 Millionen Euro. Der Trend zu höherwertigen Arbeitsplatten hielt an. Insbesondere die Nachfrage nach Küchenarbeitsplatten mit Keramikbeschichtung war hoch. Im Jahresvergleich wurden um rund acht Prozent mehr verkauft, nicht zuletzt weil das Angebot in der Möbel-Großfläche deutlich ausgebaut wurde. „Das Geschäft mit Möbel-Filialisten entwickelte sich im vergangenen Jahr erkennbar besser als mit Küchenstudios“, bestätigt die Autorin der Studie, Veronika Beitel. Grund dafür ist, dass Konsumenten vermehrt bei Küchenmöbel sparen, statt einer Markenküche eine Handelsmarke kaufen, dafür aber bei der Ausstattung auf Exklusiveres setzen, beispielsweise eine Arbeitsplatte aus Naturstein oder Keramik. „Für Hersteller höherwertiger Küchenarbeitsplatten sind Filialisten deshalb ein Wachstumsmarkt, der höhere Aufmerksamkeit verdient“, so Beitel. „Zwar wurden zuletzt noch knapp zwei Drittel der Erlöse mit Küchenstudios erzielt, das stärkere Wachstumspotential sehen wir jedoch in der Großfläche“.
Tabelle: Marktentwicklung Küchenarbeitsplatten in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro

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Quelle: BRANCHENRADAR Küchenarbeitsplatten in Österreich 2026
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