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Fertigteilhäuser in Österreich 2026

 

Der neue Hype ums Fertigteilhaus

In Österreich wuchs die Nachfrage nach Fertigteilhäusern im Jahr 2025 ungebremst. Vergleichsweise günstige Fixpreise und das erweiterte Angebot von Fertighäusern in Massivbauweise schoben den Markt an, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[ÖSTERREICH | 1. April  2026] Im vergangenen Jahr wurde mit dem Bau von rund 10.000 freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern begonnen. Fast jedes vierte davon war ein Fertigteilhaus. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Fertigteilhäuser in Österreich erhöhte sich im Jahr 2025 die Anzahl der Verkaufsabschlüsse um 13,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf 2.375 Häuser. Die Herstellererlöse stiegen im Vergleichszeitraum um 16,9 Prozent auf rund 776 Millionen Euro und der Anteil der Fertigteilhäuser an den insgesamt in Bau gesetzten Gebäuden (Fertighausquote) auf 23,7 Prozent.

„Der entscheidende Beweggrund für den Kauf eines Fertigteilhauses ist in den allermeisten Fällen der Preisvorteil gegenüber dem handwerklich errichteten Baumeisterhaus“, analysiert Andreas Kreutzer, Geschäftsführer von BRANCHENRADAR Marktanalyse. „Zumal Fertigteilhäuser ja nicht nur in Holzbauweise, sondern auch mit Ziegelwänden errichtet werden können“. In den beiden letzten Jahren wurden die Produktionskapazitäten für die Herstellung von Ziegelfertigwänden massiv ausgebaut. Das Angebot wird besser angenommen als erwartet. 2025 wurden bereits 540 Fertigteilhäuser in Massivbauweise verkauft, um 17 Prozent mehr als im Jahr davor. „Ungeachtet der kürzeren Bauzeit, sind bei der Verwendung von Fertigwänden, Kostenersparnisse im Rohbau von bis zu 20 Prozent im Vergleich zur handwerklichen Errichtung erzielbar“, so Kreutzer.

Der Löwenanteil aller Fertigteilhäuser wurde dennoch weiterhin in Holzriegel-Bauweise errichtet, nicht zuletzt weil dahinter zumeist in Österreich bekannte Marken stehen, wie beispielsweise Elk, Hartl oder Haas, bei denen man seine Investition gut aufgehoben erachtete. Zudem wurden mancherorts die Möglichkeiten erweitert, dass der Bauherr oder von ihm rekrutierte Fachkräfte bei der Errichtung des Eigenheims selbst Hand anlegen, wodurch der Hauspreis sank. Auch diese Angebote fanden breiten Widerhall. Im Jahr 2025 stiegen die Verkaufsabschlüsse von nicht-schlüsselfertigen Fertigteilhäusern deutlich rasanter als von bezugsfertigen Ausführungen.

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Quelle: BRANCHENRADAR Fertigteilhäuser in Österreich 2026

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