Dämmstoffe in Österreich 2026
Dämmstoffe müssen auf Aufschwung noch warten
Der österreichische Markt für Dämmstoffe spürte auch im Jahr 2025 noch keinen Boden unter den Füssen. Wachstumsimpulse kamen nur von Ein- und Zweifamilienhäusern, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.
[ÖSTERREICH | 3. April 2026] Wiewohl sich im Vorjahr die Baukonjunktur stabilisierte, standen die Hersteller von Dämmstoffen zur Isolierung von Dächern, Wänden und Decken erlösseitig weiterhin unter Druck. Denn der Seitwärtsbewegung der Nachfrage stand ein Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gegenüber. Folglich sanken – laut aktuellem BRANCHENRADAR Dämmstoffe in Österreich – die Herstellererlöse im Jahr 2025 im Jahresvergleich um weitere 4,9 Prozent auf nur noch 311,5 Millionen Euro.
Weniger Umsatz gab es im Vorjahr insbesondere bei XPS, PUR | PIR und organischen Dämmstoffen. Hier lag der Rückgang zwischen sieben und zehn Prozent geg. VJ. Mit Mineralwolle wurde im Schnitt um fünf Prozent weniger umgesetzt als im Jahr davor. Einzig bei EPS stagnierten die Erlöse annähernd auf Vorjahresniveau (-0,5% geg. VJ), da der Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern für erkennbare Wachstumsbeiträge sorgte. „Darüber hinaus war im Eigenheimsektor der Bedarf für thermische Gebäudesanierungen überraschend stabil. In Anbetracht der Aussetzung des „Sanierungsbonus“ hatten viele eine rückläufige Nachfrage erwartet“, sagt Andreas Kreutzer, Geschäftsführer von BRANCHENRADAR Marktanalyse.
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Quelle: BRANCHENRADAR Dämmstoffe in Österreich 2026
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