Parkett in der Schweiz 2026
Schweizer Parkettmarkt weiterhin in Schieflage
In der Schweiz entwickelte sich der Parkettmarkt im Jahr 2025 das vierte Jahr in Folge rückläufig. Der Trend zu Langstab-Parkett hielt an, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.
[SCHWEIZ | 24. April 2026] Der mittlerweile vier Jahre andauernde Abschwung am Schweizer Parkettmarkt fand auch im Vorjahr kein Ende. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Parkett in der Schweiz sanken im Jahr 2025 die Herstellererlöse um 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr auf 134,7 Millionen Schweizer Franken. „Verantwortlich dafür war einmal mehr der schwache Wohnungsneubau“, sagt Studienautorin Veronika Beitel, „Wenn das Renovierungsgeschäft den Markt nicht stützen würde, wäre der Rückgang bei gut fünf Prozent gelegen“. Der Umsatz sank im Vorjahr in allen Produktgruppen, mit Ausnahme von Landhausdielen (Langstab-Parkett). Mit dem „Renner“ der letzten Jahre wurde um 3,4 Prozent mehr umgesetzt als im Jahr davor. Mittlerweile entfällt mehr als jeder zweite Euro Umsatz auf Langstab-Parkett. Besonders unter Druck standen Massivholzböden, die nur noch rund fünf Prozent zu den Gesamterlösen beisteuerten.
Wiewohl nach wie vor der Löwenanteil von der heimischen Produktion gedeckt wird, gewinnen Importe zunehmend an Bedeutung. Nach Angaben der Studienautorin drängen insbesondere österreichische Hersteller vehement auf den Schweizer Parkettmarkt.
Tabelle: Marktentwicklung Parkett in der Schweiz | Herstellerumsatz in Mio. Euro

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Quelle: BRANCHENRADAR Parkett in der Schweiz 2026
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