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Sandwichpaneele in Österreich 2021

 

Massiver Preisauftrieb bei Sandwichpaneelen im laufenden Jahr

Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen wuchs in Österreich der Markt für Sandwichpaneele im Jahr 2020 moderat. Im laufenden Jahr wird die Nachfrage durch substanzielle Preiserhöhungen gebremst, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Sandwichpaneelen des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[ÖSTERREICH | 22. Juni 2021]  Trotz Corona war die Welt am Markt für Sandwichpaneele im vergangenen Jahr noch ganz in Ordnung. Denn im Gegensatz zur aktuellen Lage wurde die Nachfrage nicht durch substanzielle Verteuerungen bei Aluminium und Dämmstoffen gebremst. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Sandwichpaneele in Österreich erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2020 der Absatz um 1,5 Prozent auf knapp 3,28 Millionen Quadratmeter und die Herstellererlöse um 0,6 Prozent auf 84,2 Millionen Euro. Zuwächse gab es erlösseitig jedoch nur noch bei Produkten mit Schaumstoffdämmung und bei Wandpaneelen. Der Umsatz von mit Mineralwolle gedämmten Sandwichpaneelen entwickelte sich seitwärts, jener mit Dachpaneelen sowie Kühl- und Tiefkühlpaneelen rückläufig.

Das laufende Jahr wird bislang durch massive Preiserhöhungen gekennzeichnet. Sowohl die Preise für Aluminium als auch für Dämmstoffe erhöhen sich nahezu im Wochentakt substanziell. Infolgedessen bremst sich die Nachfrage augenscheinlich ein, weil mancherorts einschlägige Bauprojekte entweder rückgestellt oder mit anderen Baumaterialien ausgeführt werden. Aus heutiger Sicht könnte der Markt rund sechs Prozent an Absatzvolumen verlieren. Nichtsdestotrotz dürften die Herstellererlöse auch 2021 signifikant anziehen, weil der Preisauftrieb die sinkende Nachfrage bei weitem übertrifft. Für das heurige Jahr erwartet BRANCHENRADAR.com Marktanalyse ein Umsatzplus von etwa neun Prozent, im kommenden Jahr von ungefähr zwei Prozent gegenüber Vorjahr.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Sandwichpaneele in Österreich 2021