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Chronologie der wirtschaftlichen Restriktionen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020

 

28. Februar
Generelles Verbot von öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern.

13. März
Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen, im Gastgewerbe sind Events mit 50 Personen begrenzt. Die Schulen stellen von Präsenzunterricht auf distance-learning um.

17. März
Inkrafttreten des ersten harten Lockdowns: Der Einzelhandel, das Gastgewerbe, sämtliche Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Betriebe für persönliche Dienstleistungen werden behördlich ge-schlossen. Davon ausgenommen sind lediglich der Handel mit Waren des täglichen Bedarfs sowie Reparaturdienste. Es werden Einreisebeschränkungen erlassen. Home-Office wird empfohlen, die Entscheidung liegt beim Arbeitnehmer.

20. März
Kontaktbeschränkungen treten in Kraft. Ansammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten.

27. April
Wiedereröffnung von Teilen des Einzelhandels (Baumärkte, Blumenläden, Gärtnereien) sowie von körpernahen Dienstleistungen.

11. Mai
Öffnung des übrigen Einzelhandels, sämtlicher persönlicher Dienstleistungen, des Gastgewerbes sowie von Museen und Bibliotheken, jedoch z.T. unter bestimmten Auflagen und Schutzmaßnahmen (Abstands- und Hygieneregeln, Gruppengrößen). Der Unterricht in den Primär- und Sekundärschulen darf wieder vor Ort stattfinden.

30. Mai
Das Versammlungsverbot wird auf max. 30 Personen gelockert.

06. Juni
Private und öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen sind wieder erlaubt. Freizeit- und Tourismusbetriebe können wieder öffnen. In der Gastronomie können auch Gruppen über vier Personen empfangen werden, jedoch mit Registrierungspflicht. Sperrstunde ist für alle Betriebe um Mitternacht. In Nachtlokalen sind generell Präsenzlisten zu führen. Die maximale Gästeanzahl liegt bei 300 Eintritten pro Nacht. Ferner dürfen weiterführende Schulen wie Mittel-, Berufs- und Hochschulen ihren Unterricht wieder aufnehmen.

15. Juni
Die Grenzkontrollen zu allen Staaten innerhalb des EU/EFTA-Raums werden aufgehoben.

22. Juni
Die Restriktionen werden weitgehend außer Kraft gesetzt. Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen sind wieder möglich. Demonstrationen sind wieder erlaubt – allerdings gilt eine Maskenpflicht.
Die Sperrstunde in der Gastronomie wird aufgehoben, ebenso die Sitzpflicht. Die Entscheidung über die Nutzung von Home-Office wird den Arbeitgebern übertragen.

19. Oktober
Die Coronamaßnahmen werden wieder verschärft. Im öffentlichen Raum sind spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten. Das Konsumieren von Speisen und Getränken in der Gastronomie ist wieder nur noch sitzend erlaubt, unabhängig davon, ob in Innenräumen oder im Freien. In allen öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie auf Bahnhöfen, Flughäfen und an Bus- und Tramhaltestellen muss eine Maske getragen werden.

29. Oktober
Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen wird wieder verboten. In Restaurants und Bars dürfen höchsten vier Personen an einem Tisch sitzen. Es gilt eine Sperrstunde von 23:00 bis 06:00 Uhr. Zudem sind Veranstaltungen (sportliche und kulturelle) mit mehr als 50 Personen verboten. Es wird eine weitreichende Maskenplicht verordnet, u.a. auch für den Außenbereich des Einzelhandels, der Gastronomie oder Veranstaltungsbetrieben sowie in belebten Fußgängerbereichen. Darüber hinaus werden die Quarantänebestimmungen für Einreisende nachgeschärft.

02. November
Hochschulen müssen wieder auf Fernunterricht umstellen.

12. Dezember
Die Sperrstunde im Gastgewerbe sowie in Freizeiteinrichtungen wird auf 19:00 Uhr vorverlegt. Die Betriebe müssen an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben (ausgenommen Bars und Restau-rants).

22. Dezember
Der zweite Lockdown tritt in Kraft: Gastronomie- und Sportbetriebe müssen schließen; im Freien darf Sport – in Gruppen bis maximal fünf Personen – weiterhin betrieben werden. Auch alle anderen Kultur- und Freizeiteinrichtungen müssen den Betrieb aussetzen. Im Einzelhandel wird die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in einem Geschäft aufhalten dürfen, weiter eingeschränkt. Die Läden müssen zudem zwischen 19:00 und 06:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben. Die Bevölkerung wird wieder dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Die Maßnahmen des zweiten Lockdowns sind mit 22. Jänner 2021 befristet.