BRANCHENRADAR „Mauersteine in Österreich 2026“ Das Ziegelhaus meldet sich zurück Im Jahr 2025 bekommt in Österreich der Markt für Mauersteine deutlich Wind in die Segel. Davon profitieren insbesondere Ziegel, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse. [ÖSTERREICH | 13. April 2026] Der im Vorjahr erkennbar anspringende Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern schob den Markt für Mauersteine aus der Rezession. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Mauersteine in Österreich erhöhten sich im Jahr 2025 die Herstellererlöse um 9,0 Prozent gegenüber Vorjahr auf 141,1 Millionen Euro. Dennoch entwickelte sich der Umsatz mit Porenbeton nur seitwärts, mit Blähton und Betonsteinen sogar rückläufig. Einen Umsatzzuwachs gab es deshalb nur bei Holzmantelbetonsteinen (+6,5% geg. VJ),vor allem jedoch bei Ziegeln. Im Jahresvergleich stiegen die Erlöse um 13,5 Prozent auf 95,1 Millionen Euro. Einen entscheidenden Beitrag leisteten dabei die Hersteller von Ziegelfertigwänden, deren Absatz sich insgesamt um mehr als 30 Prozent erhöhte. „Die Verwendung von Fertigwänden gilt als strategischer Erfolgsfaktor zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Ziegelhauses gegenüber dem Fertigteilhaus in Holzriegel-Bauweise“, so Studienautor Andreas Kreutzer, „Ungeachtet der kürzeren Bauzeit, sind bei der Verwendung von Fertigwänden Kostenersparnisse im Rohbau von bis zu 20 Prozent im Vergleich zur handwerklichen Errichtung erzielbar. Nur bei Ausspielung dieses Assets lassen sich die Kostennachteile des Massivbaus gegenüber dem Holzbau in Grenzen halten“. Tabelle: Marktentwicklung Mauersteine in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro BRANCHENRADAR MAUERSTEINE IN ÖSTERREICH 2026 BRANCHENRADAR.com Marktanalyse GmbH, A-1070 Wien – Wimbergergasse 14-16 Tel: +43-1/470 65 10-11, Kontakt: Sabine Hengster, E-Mail: sh@branchenradar.com Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt – aber ohne Gewähr – erstellt.