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Estriche in Österreich 2022

 

Umsatzdelle ausgeklopft

Der Markt für Estriche wuchs in Österreich im Jahr 2021 wieder substanziell. Der Preisauftrieb trug dazu entscheidend bei, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Estrichen des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[ÖSTERREICH | 27. Jänner 2022] Nach der coronabedingten leichten Umsatzdelle im Jahr 2020 wuchs der Markt für Estriche im vergangenen Jahr wieder rasch. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Estriche in Österreich erhöhte sich im Jahr 2021 der Produktumsatz zu Herstellerpreisen um 6,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 85,0 Millionen Euro. Etwas mehr als die Hälfte des Wachstums war jedoch auf steigende Preise zurückzuführen. So erhöhte sich im Jahresvergleich etwa der Durchschnittspreis für werksgemischte Estriche um 3,8 Prozent und für Trockenestriche um 2,9 Prozent.
Angeschoben wurde der Markt im Wesentlichen vom kleinvolumigen Wohnbau und vom Nicht-Wohnbau. Zuwächse gab es in allen Produktkategorien. Der Umsatz mit ortsgemischen Estrichen und Trockenestrichen wuchs um rund sieben Prozent, mit werksgemischten Estrichen um knapp sechs Prozent gegen Vorjahr. Zementestriche entwickelten sich um einen Tick besser als Fließestriche.
Auch der Ausblick ist durchwegs erfreulich, ist doch speziell im Objektbau mit deutlichen Wachstumsimpulsen zu rechnen. Bei einem deutlich flacheren Preisauftrieb als zuletzt, von etwa 1,5 bis zwei Prozent pro Jahr, rechnen die Marktexperten von BRANCHENRADAR.com Marktanalyse im heurigen Jahr mit einem Umsatzplus um knapp acht Prozent und im kommenden Jahr um rund zwei Prozent gegenüber Vorjahr.

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Quelle: BRANCHENRADAR Estriche in Österreich 2022