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Brandmelder in Österreich 2019

 

Wohnungsneubau befeuert Markt für Brandmelder

Der Markt für Brandmelder wächst in Österreich im Jahr 2019 voraussichtlich um mehr als vier Prozent. Der Geschoßwohnbau entwickelt sich zunehmend zum wichtigsten Marktsegment, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Brandmeldern in Österreich von BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[ÖSTERREICH | 20. November 2019] Die Herstellerumsätze mit Brandmeldern steigen im heurigen Jahr voraussichtlich um 4,5 Prozent gegenüber Vorjahr auf 17,1 Millionen Euro. Das Wachstum ist nahezu zur Gänze nachfragegetrieben. Insgesamt werden rund 1,13 Millionen Stück verkauft. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Rauchmelder. Hitzemelder, Rauchgasmelder u.a. halten absatzseitig gerade einmal acht Prozent des Marktes.

Angeschoben wird der Markt primär vom Neubau. Die Wachstumsbeiträge kommen dabei Großteils aus dem Objektbau und hier bereits nahezu der Hälfte aus dem Wohnbau. Und das aus gutem Grund. Denn aufgrund der gesetzlichen Vorgaben wird der großvolumige Wohnbau zunehmend zum Schwungrad der Marktentwicklung. Wermutstropfen ist lediglich, dass im Wohnbau nach wie vor preisgünstigere Modelle montiert werden als im Nicht-Wohnbau. So liegt der Hersteller-Durchschnittspreis im Geschoßwohnbau bei rund 14 Euro pro Stück, im Nicht-Wohnbau bei 18 Euro. Allerdings, die Preiseinstiegslage liegt aktuell bei knapp über sieben Euro pro Stück.

Weiterhin robust entwickelt sich auch das Nachrüstungs- und Ersatzgeschäft. Im laufenden Jahr dürften die Erlöse um zwei Prozent wachsen. Mit insgesamt rund 9,8 Millionen Euro werden circa 57 Prozent der Erlöse im Gebäudebestand erzielt.

 

Quelle: BRANCHENRADAR Brandmelder in Österreich 2019