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Vortrag | Rosenheimer Fenstertage 2005 | Deutschland


Herausforderung:
Deutschlands wichtigster Kongress der Fensterbranche

Das ift Rosenheim ist das führende Prüf- und Forschungsinstitut Deutschlands und als solches seit mehr als 30 Jahren Veranstalter des wichtigsten Kongresses der Fensterbranche. Zu den „Rosenheimer Fenstertagen“ treffen sich jedes Jahr mehr als 800 Entscheider aus über 20 Ländern, um sich über die wichtigsten Trends und Praxisfragen aus Technik, Wissenschaft, Normung und Markt zu informieren. 2005 stand das Jahr unter dem Motto „Erfolg durch Qualität und Technik“. Andreas Kreutzer war als Key Note Speaker geladen, um über Marktentwicklung und Trends zu sprechen



Weg:
Marktanalysen seit 1995

Seit 1995 erstellen KREUTZER FISCHER & PARTNER jährlich eine Studie über den deutschen Fenstermarkt. Doch nur Zahlen zu erheben, ist uns zu wenig. Wir wollen Märkte verstehen, erkennen was sie prägt und treibt. Dazu berechnen wir die gesamte Wertschöpfungskette, identifizieren kritische Faktoren und zeigen Chancen und Risiken auf.

Der deutsche Fenstermarkt dümpelt dahin. 2004 wurden rd. 12,6 Mio. FE abgesetzt, um rd. 600.000 weniger als 2003. Seit 2000 ist der Markt mengenmäßig um 35% geschrumpft, seit 1995 hat er sich sogar halbiert. In den letzten 5 Jahren schrumpfte der Neubaumarkt um 22%, der Renovierungsmarkt um 48%. Wie kann das sein? Steigende Arbeitslosigkeit und eine Zunahme der Zukunftsvorsorge (Stichwort „Renten-Sparen“) hemmen Investitionen. Durch die wachsende Sparquote wird der Volkswirtschaf Kaufkraft entzogen. Produkte ohne Sex-Appeal haben es da besonders schwer. Zudem stehen die Preise massiv unter Druck. Seit 1995 sind die Preise real um 16% gesunken. Der Fensterindustrie gelingt es nicht, Kostensteigerungen weiterzugeben. Mangelnde Preistransparenz, undifferenzierte Marken und  Vertriebsdefizite zeichnen dafür verantwortlich. 



Ergebnis:
HOT Spots: Was können wir in den nächsten Jahren erwarten?

Was die Preise betrifft, werden sich die Märkte weiter polarisieren. Der Anteil des Economy-Segments wird in den nächsten Jahren ebenso wachsen wie der Anteil des Premium-Segments. Mittelpreispositionierungen werden immer unattraktiver. Das wird natürlich auch Auswirkungen auf die Produktentwicklung und die Markenführung haben. Es wird immer schwieriger Monomarkenstrategien bei Abdeckung aller Preisklassen erfolgreich umzusetzen. KREUTZER FISCHER & PARTNER gehen davon aus, dass der verstärkte Wunsch nach Helligkeit in Zukunft der stärkste Designtreiber sein wird. Für 96% der Bevölkerung zählt eine helle Wohnung zu den wichtigsten Kriterien bei der Wohnungswahl, aber weniger als 60% sind tatsächlich mit der Helligkeit zufrieden. Die Fenster werden in Zukunft größer sein, Fixverglasungen werden zunehmen.
Case Study | Copyright by KREUTZER FISCHER & PARTNER



case study

Interesse an einer Case Studie: Tel.: +43.1.470.65.10, Mail: aw@kfp.at