Mergers & Acquisitions | Betonerzeugnisse 2006 | Ungarn
Herausforderung:
Prüfung eines potentiellen Übernahmekandidaten in Ungarn
Ein Baustoffkonzern beauftragte uns mit einer Market Due Diligence für Betonerzeugnisse in Ungarn. Insbesondere sollten die Potentiale für Abscheide- und Entwässerungstechnik evaluiert werden. Der Markteinstieg sollte durch Übernahme eines lokal ansässigen Unternehmens von Statten gehen. Es galt daher auch, diesen Übernahmekandidaten zu prüfen.
Weg:
Umfangreiche Recherche mit Native Speakers
Aufgrund der großen Anzahl von Produktgruppen, die im Zuge der Due Diligence unter die Lupe genommen wurden, bestand das Projekt Team aus vier Personen, wobei zwei ausschließlich mit der Recherche betraut waren. Das Recherche Team bildeten native speakers, um Übersetzungsschwierigkeiten zu vermeiden. Für die Datensammlung waren zehn Tage angesetzt. Die Recherchen wurden fast ausschließlich telefonisch von Österreich aus durchgeführt. Zwei Produzenten wurden vor Ort besucht. Innerhalb der Vorgabezeit von zehn Tagen wurden 35 Experteninterviews mit unterschiedlichen Marktteilnehmern sowie Branchenexperten geführt. Anhand der gewonnenen Daten konnten Fragen wie "Was steuert die Nachfrage?", "Welche Rolle spielt die Öffentliche Hand?", "Wer sind die größten Mitbewerber des Übernahmekandidaten?" und " Wie wird sich die Anbieterstruktur in den nächsten Jahren verändern?" beantwortet werden.
Ergebnis:
Übernahmekandidat hält nicht, was er verspricht
Die Rahmenbedingungen für Investitionen in Ungarn sind nach wie vor gut, auch im Bereich der Abwasser- und Entwässerungstechnik. Das überprüfte target zeigte allerdings Schwächen. Die strategische Lage und auch das Produktportfolio erwiesen sich im Vergleich der Mitbewerber als nicht zufriedenstellend, um über die Übernahme dieses Produzenten den Markteinstieg in Ungarn zu wagen. Alternativ wurden von uns drei weitere targets untersucht, wovon sich zwei als sehr gut für eine Übernahme darstellten, um das angestrebte Ziel unsers Klienten zu erreichen. Case Study | Copyright by KREUTZER FISCHER & PARTNER
case study
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