Marktanalyse | Straßennetz in Deutschland 2004 | Deutschland
Herausforderung:
Wie groß sind die gesamten Investitionen in das deutsche Straßennetz?
Wir wurden von einem international tätigem Unternehmen beauftragt, das Straßennetz in Deutschland zu analysieren um dem Auftraggeber Einblick in das Marktpotential zu geben. Es galt die privaten und öffentlichen Investitionen der vergangenen Jahre im Bereich des Neubaus und der Wartung aufzubereiten. Die Branchenstudie sollte herausarbeiten, in welchen Bundesländern wie viel investiert wird und welchen Anteil Bund und Länder daran haben. Weiters sollten die Einführung der LKW-Maut und die Verwendung dieser Einnahmen, sowie die privat finanzierten Betreibermodelle näher untersucht werden.
Weg:
Aufbereitung von Sekundärstatistik
Die Grundlage der öffentlichen Ausgaben des Bundes bildet der Deutsche Bundesverkehrswegeplan – ein Investitionsplan für den gesamten Mobilitätsbereich bis 2015 auf Grundlage einer aktuellen Verkehrsprognose.
Ergebnis:
Bis 2015 werden € 89 Mrd. in das deutsche Straßennetz investiert
Das Leitmotiv im deutschen Straßenbau lautet „Ausbau West – Aufbau Ost“. Insgesamt wird der Bund bis 2015 € 89 Mrd. in den Straßenbau investieren. Der Anteil an der Erhaltung des Bestandnetzes steigt in den nächsten Jahren. Im Neubau wird vorrangig in Autobahnen investiert. Bayern, Baden-Würtemberg und Nordrhein-Westfalen können die größten Anteile der Investitionen erwarten.
Neben dem Bund und den Ländern stellt auch die EU Geld zur Verfügung, das in Form verschiedener Projekte zur Verbesserung des regionalen Verkehrs verwendet wird. Die Einführung der streckenbezogenen LKW Maut mit Beginn 2005 lässt Einnahmen in Höhe von € 2,2 Mrd. pro Jahr erwarten, die per Gesetz ausschließlich zweckgebunden – also nur für den Straßenbau – verwendet werden dürfen. Privat finanzierte Betreibermodelle sind eine weitere Möglichkeit, Bund und Länder von Kosten und Betreibung zu entlasten. Zu dem bereits bestehendem Projekt in Warnow werden bis 2015 weitere 600km nach diesem Modell realisiert werden. Alles in allem durchaus positive Aussichten für unseren Klienten.
Interesse an einer Case Studie: Tel.: +43.1.470.65.10, Mail: aw@kfp.at





