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Evaluierung | Standort-Attraktivität Österreichs für Forschung & Entwicklung 2007 | Österreich


Herausforderung:
Wie attraktiv ist Österreich als Standort für betriebliche F&E?

Unser Klient, die Austrian Business Agency plante in Absprache mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit eine Studie - bei noch nicht in Österreich tätigen Unternehmen - über das Image Österreichs als Standort für betriebliche Forschung & Entwicklung. Die spezielle Herausforderung lag darin, dass die Interviews mit schwer zu erreichenden Zielpersonen (Geschäftsführer, F&E-Leiter) zu führen waren, in den USA, Japan, Deutschland und Italien. In einer Ausschreibung ging KREUTZER FISCHER & PARTNER als Bestbieter hervor und wurde mit der Durchführung des Projektes beauftragt.



Weg:
Primärerhebung mittels standardisiertem Fragebogen

Die Primärerhebung führten wir telefonisch mittels standardisiertem Fragebogen durch. Die Grundgesamtheit wurde vom Auftraggeber vorgegeben und war sowohl durch Unternehmensgröße als auch Zuordnung zu bestimmten Unternehmensclustern definiert. Die Stichprobe wurde per Random gezogen. Als Basis dienten einschlägige Branchenverzeichnisse.
Der standardisierte Fragebogen wurde von KREUTZER FISCHR & PARTNER konzipiert und beinhaltete 16 Fragen. Unter anderem wollten wir wissen, was einen guten Standort für F&E auszeichnet, warum Österreich bei Standortfragen in Erwägung gezogen wurde bzw. warum nicht, in welchen Feldern Österreich eine hohe Kompetenz zugesprochen wird und welche unternehmerischen Fähigkeiten mit Österreich verbunden werden.
Die telefonische Primärerhebung erfolgte innerhalb von zwei Wochen durch drei geschulte auf das Projekt eingewiesene Interviewer.
 


Ergebnis:
Gar nicht so schlechte Voraussetzungen zur Profilierung

Österreich ist nicht am Radar ausländischer Unternehmen; zumindest nicht als Standort für Forschung & Entwicklung. Ungestützt ist Österreich für nur 12% der Rezipienten als F&E-Standort prädestiniert. Nach Ansicht der Befragten fehlt Österreich das einschlägige Profil.  Für 25% fehlt es explizit an Werbung. Konkret nach der Standortqualität Österreichs gefragt (gestützt) ist das ausgestellte Zeugnis gar nicht so schlecht: Die Hälfte der Befragten spricht von einem hohen technischen Niveau und ausgereiften Produkten. Für 30% verfügt Österreich in einzelnen Branchen über forschungsorientierte Leitbetriebe. Kritisiert werden hingegen die unzureichende Grundlagenforschung bzw. Qualität, Kapazität und Zusammenarbeit mit den Universitäten. Case Study | Copyright by KREUTZER FISCHER & PARTNER




case study

Interesse an einer Case Studie: Tel.: +43.1.470.65.10, Mail: aw@kfp.at